Geheimnisse

Das Geheimnis unserer blauen Blumen ist endlich gelöst. Seit Tagen wollte ich schon nachsehen, was es denn nun für eine ist. Die Lösung ist ja so simpel.

Es sind: Vergiss mein nicht. Schon traurig, dass ich das nicht gewusst habe. Aber dafür merke ich es mir jetzt umso besser. Wir haben nicht nur blaue Exemplare gefunden, sondern auch welche, die sich jetzt rosa färben. Sieht auch ganz hübsch aus – auch wenn Rosa nicht so meine Farbe ist.

Vergiss mein nicht in Rosa und Blau

(Das Bild ist hier gemopst.)

Aber das war nicht das einzige Geheimnis. Seit gestern besucht uns ein Vogel, den wir noch nie gesehen haben. Er ist schwarz und hat eine Art roten Kamm. Er kann fast zirpen wie eine Grille und schreien wie ein Greifvogel. Es handelt sich dabei um einen Schwarzspecht (natürlich würde uns kein Buntspecht besuchen ;) ). Er ist wohl vor allem in der Schweiz heimisch und in zusammenhängenden Waldgebieten. Tja, ich würde sagen, das Rosental zählt als solches. Übrigens sind diese Vögel ganz schön riesig, ungefähr so groß wie eine Krähe und damit der größte europäische Specht.

Schwarzspecht (hier gemopst).
Hier könnt ihr hören, was er so für Geräusche machen kann.

Neben unseren Detektivtätigkeiten stand heute vor allem eines an: Buddeln, was das Zeug hält. Die Beete müssen so langsam mal fertig werden. Aber das ist vielleicht eine Arbeit…der ganze Boden klitschnass, durchzogen von undefinierbarem Wurzelwerk und meinem Hauptfeind: der Quecke. Ich habe ja nicht geahnt, dass man solche Gefühle gegenüber einer Pflanze hegen kann, aber Quecken gehen mir gehörig auf die Nerven. Ich könnte die Erde dreimal so schnell umgegraben haben, wenn da nicht die Quecke wäre. Und dann kann man sie nicht mal auf den Kompost schmeißen, nein, denn da würde sie einfach weiter wachsen. Schön alles raussuchen und in den Hausmüll damit. Gnah. Wobei ich gestehe, dass ich sie nur relativ grob absuche und die Wurzeln kommen dann auf einen Extrakompost für sich schwer und langsam zersetzendes Zeug. Sicher nicht klug, aber dafür fehlt mir gerade der Nerv. Ein liebes Rentnerpaar, das bei uns um die Ecke seinen Garten hat, berichtet, seit 50 Jahren nun schon mit diesem Plagegeist Quecke gequält zu werden. 50 Jahre! Da mach ich mir mal keine großen Hoffnungen…

Gebuddel

Die Terrasse wurde etwas von Unkraut befreit und sieht nun auch schon netter aus:

halbwegs saubere Terrasse

Einige Samen haben es heute auch noch in die Voranzucht geschafft: Schwarzwurzel, Färbeamaranth Hopi (kann man auch essen) und die Wassermelone (Sugar Baby – was für ein Name). In guter Komposterde und halbwegs geschützt in unserem Gewächshaus-Improvisorium dürfen sie jetzt keimen. Die Radies haben den Umzug gestern gut überstanden und sogar die Kapuzinerkresse streckt ihre Köpfe durch die Erde.

Die Reparatur der Pumpe verzögert sich etwas, weil eine Manschette nun doch nicht passen will. Morgen tauschen wir mit dem lieben Ehepaar eine passende Manschette gegen Kuchen – insofern sie das Angebot annehmen.

Der letzte Streich für heute war das Anbringen unseres Lindwurmfesten-Schildes :)

Lindwurmfeste

Liebe Grüße aus der Lindwurmfeste!

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s