Turmbau zu Babel

Liebe Gartenfreunde und Leser
(und natürlich auch Gartenfreundinnen und Leserinnen und all jene, die sich noch nicht entschieden haben, was sie sein wollen oder sich gar nicht erst entscheiden wollen),

heute hat sich wieder einiges bei uns getan.

Wer sich fragt, was da für eine komische blaue Flagge seit heute weht, der sei beruhigt. Rhi ließ es sich nicht nehmen, die THW-Fahne zu hissen. THW steht für Technisches Hilfswerk und ist eine Katastrophen- und Zivilschutzorganisation, die zum Beispiel bei Hochwasser zum Einsatz kommt, Ölschäden bekämpft, Brücken bauen kann und natürlich auch verschüttete Personen rettet oder birgt. Rhi ist seit einigen Jahren ehrenamtliches Mitglied im Ortsverband Halle Saale. Eine Fachgruppe, die in Halle nicht ansässig ist, ist die Gruppe Wasserschaden/Pumpen. Die könnten wir im Garten auch gebrauchen ;)

Apropos Pumpe: Sie funktioniert wieder! Der Tauschhandel Kuchen gegen Manschette war erfolgreich. Nachdem wir dann das Pumpenfett ausleihen durften, ließ sich die Pumpe auch wieder zusammenbauen und siehe da, sie pumpt :) Inzwischen sogar ohne vorheriges Angießen. Vielen Dank an dieser Stelle für die Hilfe an das liebe Ehepaar  :)

Nicht ganz so erfreulich ist die Plättung einiger Radieschen. Der Hund fand genau diese Stelle im Garten gerade total kuschlig oder was weiß ich. Jedenfalls hat er sich bestimmt fünf Mal quer über die kleinen Pflänzchen gelegt. Das haben leider nicht alle so ohne Schaden überstanden.

Auch die Baumstümpfe – insgesamt vier an der Zahl, haben wir heute alle entfernen können. Allerdings nur mit vereinten Kräften. So dünn die Bäumchen wohl waren, gewehrt haben sie sich ganz ordentlich. Doch am Ende haben wir obsiegt^^.

Sieg über die Baumstümpfe

Keine Baumstümpfe mehr im geplanten Beet ermöglichte die komplette Fertig-Buddelung des ersten Beetes. Nach einem schwierigerem Start haben wir also praktisch an zwei Tagen die gesamte Fläche bearbeitet: Rasen abstechen, umgraben, grubbern. Die Grassoden haben wir auf einen Haufen gepackt, unseren persönlichen Turm zu Babel. Dabei werden die Soden mit der Grasseite nach unten gelegt, damit sie nicht wieder anwurzeln. Man kann sie entweder zu Kompost werden lassen oder, wie wir, als eine Schicht für die Hochbeete benutzen.
Während des Umgrabens sind wir auf eine lustige Entdeckung gestoßen: Schutzkörbe gegen Wühlmäuse. Die benutzt man wohl vor allem bei Pflanzen mit Zwiebeln, damit diese nicht gefressen werden. Das sind so grüne Plastik-Gitter-Schalen, die natürlich schon etwas marode waren und entsprechend weit im Boden verteilt.

Tada - fertiges Beet Nr. 1

Nicht nur wieder finden unser Beet total schick, nee, wir haben mal wieder neue Mitbewohner. Steinhummeln sind es wohl. Schwarze Hummeln mit einem orangen Popo, die normalerweise unter Mauerresten oder Steinen zu finden sind. Sie sind so ungefähr 1,5cm groß und es finden sich so 100-300 Tiere zusammen. Mal sehen, ob sie da wirklich ein Nest bauen. So sehen sie aus:

Steinhummel

Rhis Eltern waren über Mittag zu Besuch und haben noch Samen mitgebracht, unter anderem Sonnenblumen. Da habe ich mich sehr drüber gefreut :) Jetzt müssen wir nur noch den Laster mit Erde abwarten, bis die Pflanzen endlich auch auf die Beete dürfen. Ganz schön schwer, sich da zusammen zu reißen, wenn man im Prinzip so eine fertig bearbeitete Fläche vor sich liegen hat. Aber die Geduld wird sich lohnen :)

Bis dahin,
Majura, Rhi und Marii

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