Wie die Wühlmäuse

Die Zeit fliegt dahin, aber der Garten ist schneller. Heute hatten wir wunderbare Unterstützung von Freunden. Wir haben doch wirklich das gesamte zweite Beet vom Rasen befreit und umgegraben! Ich muss gestehen, das Beet haben wir etwas verkleinert und den Garten noch mal umgeplant, aber es waren summa summarum 35 Quadratmeter. Einfach irre. Mit den Rasensoden haben wir dann weitere Senken im Boden aufgefüllt. Was da alles für Zeug in der Erde ist…noch drei von diesen Wühlmauskörben, Wurzeln über Wurzeln, richtig dicke, noch von Bäumen und die obligatorischen Quecken.

Aber wir haben es gemeinsam geschafft. Die Komposterde haben wir gleich auf der neuen Beetfläche verteilt. Ein tolles Gefühl :)

Beet Nr. 2

Außerdem haben wir Spuren einer prähistorischen Zivilisation gefunden, vermutlich einen alten, kulturellen Grillplatz. Der Platz lag verborgen unter Erdwällen und dichtem Gestrüpp, das die Männer in Rollrasen verwandelten. What is your profession? Rollrasen!
An diesem denkwürdigen Ort sammelten sich früher die Männer des Stammes, um das von ihnen erlegte Fleisch dem Feuer zu übergeben und wie die Tiere selbiges zu verschlingen – erschöpft und ausgehungert von den Anstrengungen der Jagd. Die Frauen bekamen vermutlich Pflanzen zu essen. Wer Pflanzen sammelt, bekommt auch nur Pflanzen zu essen.
Sei es wie es sei, jedenfalls ist unsere Sitzecke gleich dorthin umgezogen. Da scheint nämlich noch die Sonne, im Gegensatz zur Terrasse. Die ist übrigens weiter von Unkraut befreit worden. Ganz schön hartnäckiges Zeug. Dabei mussten allerdings weitere zwei Ameisenvölker umgesiedelt werden (darf man das überhaupt noch so sagen?).

Grillplatz

Und Steine liegen da überall, der pure Wahnsinn. Wir pflastern unseren Weg inzwischen mit der dritten Schicht. So viel Zeug…Kindereimer, Plastikgriffe von Messern, Glas in Unmengen und Drahtstücke (die der Hund besonders spannend findet)…eine wahre Fundgrube.

Ein weiteres Problemfeld hat sich aufgetan. Meine Radieschen wurden angegriffen. Sie sind Nacktschnecken zum Opfer gefallen. Die Schnecken sind noch ganz klein, kaum so groß wie ein Daumennagel. Aber Schaden machen die…meine armen Pflänzchen. Wie lösen wir das jetzt am besten? Ich will sie nur ungern töten. Die können ja nun auch nichts dafür, dass ich die Pflanzen essen will. Alleine. Ohne Schnecken. Aber so richtig los wird man sie sonst scheinbar auch nicht. Die können unheimlich weit kriechen! In der Nacht legen sie wohl bis zu 50m zurück! Also einfach im Wald aussetzen ist da nicht…die kommen wieder. Ich muss mich da mal noch weiter schlau machen…

Bis dahin!
Majura, Rhi und Marii

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