Experiment: Zahnpasta

Die Experimentierfreude hat mich wieder gepackt. Ich sollte das unbedingt sein lassen ;) In den letzten Tagen habe ich mich mit Zahnpasta-Ersatz beschäftigt. Da ist ja so viel Zeug drin, wow.

Natron

Die simpelste Lösung heißt: Natron. Davon hatten wir zufällig so wie so noch welches in Tablettenform da. Man zerbröselt einfach eine solche Tablette in einem Becher voll Wasser und benetzt die Zahnbürste damit. Wahlweise streut man ein wenig Pulver auf die befeuchtete Zahnbürste. Und schrubben! Das restliche Wasser kann man noch als Mundspülung benutzen. Natron hat den Vorteil, dass es basischen Charakter hat. Das sorgt für einen günstigeren pH-Wert im Mundraum. Es wirkt auch gegen Mundgeruch (Tod den Pelztierchen, muhaha!) und angeblich bleicht es die Zähne. Praktisch für Raucher.
Ich persönlich finde es ganz angenehm. Einerseits fehlt so ein bisschen das Frischegefühl, weil eben keine Minze dran ist. Andererseits fühlt es sich ungemein sauberer an als mit zum Teil irgendwie schleimiger Zahnpasta. Außerdem ist es nicht quietschbunt. Falls ich dann doch mal den Frische-Kick brauche, gibt es immer noch normale Mundspülung.

Tonerde

Um etwas näher an die Konsistenz von Zahnpasta zu kommen, kann man auch noch Tonerde mit Öl mischen, bis es pastenartig ist. Da ich hier irgendwie noch keine Tonerde gefunden habe, musste kurz entschlossen Heilerde dran glauben. Ist scheinbar aber auch irgendwie medizinisch zugelassene und kontrollierte Tonerde (Tonerde selbst soll man nicht „verzehren“). In der Anleitung stand was von ultrafein…ich hatte die Wahl zwischen haut- und mikrofein und entsprechenden Preisen. Also…mikro wäre vielleicht doch besser gewesen. Für den Geschmack mischt man etwas organisches Öl drunter. Hatte ich aber gerade nicht da und ich habe hier echt noch nicht den Bio-Laden gefunden, wo ich alles kriege, was ich brauche. Also ohne probiert. Pastenartig wurde es auch, nach der Farbe fragt ihr einfach besser nicht…
Nie wieder! Wer wissen möchte, wie das schmeckt: Geht raus in den Garten oder sonst wo, nehmt eine handvoll Erde eurer Wahl und ab in den Mund damit. So fühlt sich das an. Nein, nicht ganz. Die Heilerde ist feiner. Also eigentlich fühlt es sich mehr an wie…kennt ihr das, wenn euer Kind einen „Sand“-Kuchen gebacken hat und ernsthaft verlangt, dass ihr den esst? SO schmeckt das.
Mal völlig abgesehen von dem absolut ästhetischem No-Go von brauner Pampe auf ’ner Zahnbürste.

Fazit: Ich probiere es weiter mit einem Mix aus Natron und konventionellem Zahnputzzeug und Tonerde…na mal sehen. Mein Duschgel ist bald leer^^

 

Liebe Grüße,

Majura, Rhi, Marii und Paule

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