Land in Sicht

Wir hatten heute einen Besichtigungstermin in unserem Garten. Mit Gummistiefeln. Und was mussten wir da feststellen? Das Wasser ist verschwunden! Natürlich nicht komplett, aber man kommt zumindest den Hang einigermaßen trocken runter. Auch im Garten steht es nur noch bis zur Schaukel.

Näher betrachten darf man den Boden allerdings noch nicht. Überall ist natürlich noch der verwesende Schlick, das Gras ist total tot, nur das Unkraut wuchert lebensfroh. Die Frösche habe ich nicht mehr gesehen, dafür ganz viele Kaulquappen und eine Dreiergruppe Entendamen, die durch die Anlage spazierte.

Von den Pflanzen ist nichts mehr da. In den Hochbeeten steht noch der Rosmarin mehr schlecht als recht und der Schnittlauch. Ansonsten eine Menge Fingerkraut und Farn. Das haben wir heute mal rausgeholt. Es tut so gut, endlich wieder in der Erde zu wühlen. Aber der Geruch ist schon nicht sehr angenehm. Manchmal riecht es am Meer so. Nicht an den tollen Badestränden, sondern da, wo große Steinbrocken ins Meer ragen, zwischen denen Tang hängt und verrottet, begleitet von der ein oder anderen Möwe oder Krebs. Also eher nicht nach Urlaub…

Die Terrasse haben wir auch weitestgehend von Unkraut befreit. Noch ist die Erde so schlammig, dass sich das meiste Grünzeug problemlos rausziehen lässt. Betreten sollte man die Beete allerdings noch nicht wieder – akute Gefahr des Versinkens.

Eine Freude hielt der Garten aber doch bereit: der Quittenbaum trägt Früchte. Und das nicht wenige. Außerdem scheint einer der vermeintlichen Apfelbäume ebenfalls eine Quitte zu sein, ein anderer vielleicht eine Pflaume. Sah jedenfalls nicht sehr nach Apfel aus.

Auch die Beeren ließen sich nicht lumpen und haben schon ordentlich angesetzt. Die Aronia hat allerdings schwer zu kämpfen. Aber essen…ne, essen sollte man die Beeren nicht. Wir wissen nicht, wieso, aber die schmecken ganz furchtbar, obwohl sie reif aussehen und riechen.

Für die Lindwurmfeste hat sich nun, trotzdem die Interessenten von heute nicht erschienen sind, jemand gefunden, der ihr eine zweite Chance geben will. Jetzt hängt es nur noch an der Bürokratie.

Unser neues Gartenglück lässt noch etwas auf sich warten, aber wir stehen in regem Briefverkehr.

Liebe Grüße,

Majura, Rhi und Marii

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