Vom Dschungel zum Garten

Es ist immer wieder erstaunlich, wie sich die Lindwurmfeste innerhalb kürzester Zeit verwandelt.

Haben wir vorgestern noch einen Dschungel statt eines Gartens vorgefunden, so kann man sich heute kaum mehr vorstellen, dass da mannshohe Pflanzen den Weg versperrten. Wir sind noch weit davon entfernt, von Beeten zu sprechen. Aber die Lindwurmfeste macht schon einen wesentlich zivilisierteren Eindruck, die Struktur des alten Gartens kommt immer mehr zum Vorschein.

Gestern haben wir uns um den Farn und die restlichen Pflanzen rund um den ersten Teich und die Rose gekümmert. Auch die Rose selbst wurde um die definitiv toten Zweige erleichtert. Naja, sie hat sich auf ihre Art bedankt…die Handschuhe sind einfach nicht dick genug. Aber was soll’s, man kann nun wieder ahnen, welch Schönheit diese Rose einst war und bald wieder sein wird. Die Rosen scheinen außerdem der Lieblingsort unserer Billionen Bänderschnecken zu sein. Ich freue mich wirklich sehr, dass wir so viele kleine Helfer haben.

Zudem hatten wir Unterstützung von einer lieben Freundin, die sich um die Säuberung der Terrasse und die dortige Rose liebevoll gekümmert hat. Nun kann man schon richtig gemütlich vor dem Häuschen sitzen, der Wein spendet Schatten und die Rose sieht einfach nur gut aus. Ein schönes Gefühl ist das. Jetzt wird es richtig gemütlich.

Außerdem haben wir uns an die Wiese gewagt. Zunächst wurde der Farn entfernt. Dessen Stengel sind zu dick für den Trimmer. Dann ging es dem Gras an den Kragen. Eine liebe Müh war das schon, denn das Gras ist sehr hoch, liegt aber recht flach. Es war dadurch nötig, nach jedem Trimmen das Gras mit der Harke wegzunehmen, damit man an derselben Stelle noch mal trimmen konnte. Nun sind die erste Wiese auch schon fast wieder aus wie ein Rasen. Übrigens haben wir im Gras selber nur sehr wenig Unkraut finden können. Auch die Beetfläche, die der nette Nachbar gereinigt hatte, ist noch immer frei von Quecken, Fingerkraut oder sonstigem Zeug, das uns das Gärtnern bisher sehr erschwert hatte.

Der Müll aus dem Sandkasten und diverse Glasflaschen mit einst alkoholischem Inhalt haben den Weg in die Tonne gefunden. Aber auch so nette Überraschungen wie alte Löffel, Scherben und Rasierklingen liegen nicht länger im Garten herum. Seit 2003 steht der Garten eigentlich leer. Wir haben im Haus aber Gutscheine für das Restaurant Zur goldenen Möwe von 2009 gefunden. Zudem deuten diverse Liebesbekundungen im und am Haus sowie die überall verstreuten Schnaps- und Bierflaschen darauf hin, dass in der Hütte zwischenzeitlich jemand hauste.

Dieses Mal haben wir noch zwei Rätsel für euch:

1. Wir würden gerne wissen, was das für ein Busch ist. Denn so richtig einig sind wir uns da nicht ;)

ohne Titelohne Titel

2. Unser Wein ist krank. Die Blätter haben auf der Oberseite zum Teil solche Gnubbel, die au der Blattunterseite weiße Flecken sind. Was ist das und wie werde ich das los? Ist das gefährlich für andere Pflanzen?

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Ein zweites Video ist auch schon fertig. Viel Spaß beim Ansehen :)

Liebe Grüße,

Majura, Rhi und Marii

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3 Gedanken zu “Vom Dschungel zum Garten

  1. heide schreibt:

    schön, daß ihr einen neustart versucht. toi, toi ,toi!
    ich kann bei diesem beitrag leider die bilder nicht sehen.
    l.g.

  2. heide schreibt:

    habe den busch jetzt im video gesehen, ist sicher eine sorte hibiskus. da gibt es sehr viele blüten- und blattformen. kanst du tee von kochen (von den blüten) oder saft mit färben.
    der wein hat wohl rebenbockmilben, hat keinen einfluss auf die traubenbildung. geht auch nicht auf andere pflanzen. wenn es im frühjahr auf die blüten übergehen sollte, kannst du mit „natureen schädlingsfrei“ von ceraflor sprühen.

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