Bau auf, bau auf

Der große Regen kam und so waren die Temperaturen gestern vormittag halbwegs erträglich. Das haben wir natürlich gleich genutzt, denn immerhin wollten wir den Zaun neu machen.

Aber zu erst wurden die neuen Gartenmöbel, gesponsert von einem lieben Freund (Danke, Nick!), aufgebaut und das Sonnensegel gespannt. Irgendwann würde die Wolkendecke wieder aufreißen und dann könnten wir jedes Fleckchen Schatten gebrauchen.

Der Zaun. Die Reste vom Zaun. Morsche Holzplankenreste, zusammengehalten durch ein wirres Geflecht und Getüddel von Draht und Bindfaden. Der Teil war einfach. Das Holz war so alt, dass sich die Schrauben rausbrechen ließen. Da wir in unserer noch nicht vorhandenen Schuppen-Ordnung das gute WD 40 nicht gefunden haben, mussten wir die Muttern mit Zangengewalt lösen. Am Öl konnt’s nicht liegen – war keins dran, ne? Aber in Teamarbeit haben wir das auch geschafft.

Der alte "Zaun" Demontage des Zaunes

Gut, der alte Zaun war also schon mal ab. Dann waren die Metallpfosten dran. Sie wurden zuerst mit Opas guter Drahtbürste von losem Rost und Farbresten gereinigt. Wir haben extra für teures Geld im Baumarkt eine Flasche Hammarith (Rostschutzmittel) gekauft. Sollte für 15m² reichen, auf der Dose stand dann schon nur noch eine Reichweite von 2m². Aber gut, so riesig sind ja Pfosten nicht. Denkste. Der erste Pfosten erstrahlte gerade in wunderschönem Giftgrün, als die Flasche ihre letzten Farbreste ausröchelte. Nun hatten wir aber noch zwei weitere Pfosten, kein Rostschutz mehr und der Zaun sollte ja irgendwie wieder dran. Und das am Sonntag. Ein lieber Freund (Danke, Nick!) hat uns zum Glück retten können. Eine Dose Metalllack kam uns zu Hilfe. Also Pinsel in die Hand und schon erstrahlten alle drei Pfosten in einem farbenfrohem, fröhlichem Schwarz. Der Rostschutz ist dann später dran.

Ok, alter Zaun ab, Pfosten gereinigt und neu lackiert. Dann haben wir die Querbalken ausgemessen, zurecht geschnitten, gebohrt und mittels neuer Schrauben an den Pfosten befestigt. Dann bekamen alle Balken eine schöne, dicke Schicht Holzschutzlasur. Das sieht gar nicht schlecht aus, Schwarz und helles Holz.

Weil wir nichts Besseres zu tun hatten, haben wir uns dann an das Gartentor gewagt. Dabei diente das alte sozusagen als Schablone. Und es funktioniert! Neues Holz, neue Scharniere, die Tür geht wieder mühelos auf und zu :) Auch das Nummernschild bekam einen neuen Farbanstrich und ziert nun das neue Tor.

Das neue Tor

Die senkrechten Zaunslatten müssen wir noch anbringen.

Außerdem haben wir noch ein Holzregal aufgebaut und damit endlich wieder halbwegs Ordnung in unser Gerät gebracht. Jetzt stolpert man zumindest nicht mehr über Kisten, wenn man nur mal an die Handschuhe will.

Der Grill und die Schubkarre wurden auch zusammengeschraubt und durften wieder nach draußen ziehen. Unendliche Weiten taten sich in unserer lütten Laube auf :)

So weit von unseren handwerklichen Abenteuern (es ist übrigens unser erster Zaun).

Das entsprechende Video zum Blog findet ihr wie immer hier.

Majura, Rhi und Marii

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s