Im Schneckentempo

Nur langsam und mühsam geht es voran in der Lindwurmfeste. Die Hitze macht uns nur all zu oft einen Strich durch die Rechnung. Selbst Marii kapituliert.
Dafür sind die Hummeln bei uns um so fleißiger. Wie mit Puderzucker bedeckt schwirren sie von einer Blüte zur nächsten. Doch nicht nur bei den Hummeln ist unser Hibiskus beliebt.
Auch ganz viele Häuserschnecken finden sich auf den Unterseiten der Blätter. Wobei ich Fraßschäden noch nicht feststellen konnte. Aber wenn sie gerne klettern wollen, sollen sie doch.

Langsam zeichnet sich allerdings bei uns wieder ein Nacktschnecken-Problem ab. Noch ignoriere ich sie geflissentlich, aber da sind schon ganz schöne Exemplare bei, teilweise um die 8cm lang. Leider wieder die Spanische Wegschnecke, keine einheimischen. Die Rote Wegschnecke hingegen ist einheimisch und steht auf der Roten Liste. Sie darf also nicht bekämpft werden! Leider lassen sich diese beiden Arten oft nur schwer unterscheiden.

Auch um die Ameisen werde ich mich wohl mal kümmern müssen. Im alten Garten musste ich schmerzlich feststellen, dass die Ameisen fast noch mehr Schaden anrichten als die Nacktschnecken. Und auch in diesem Garten haben wir mindestens drei Völker. Allerdings sind das ziemlich große, schwarze Ameisen. Die kenne ich noch nicht. Vermutlich sind es  Schwarze Wegameisen. Aufgefallen sind sie mir, als wir scheinbar ein Nest durch die Bodenbearbeitung rund um den Hibiskus zerstört haben. Da kamen sie auf einmal aus der Erde geschossen und ich war richtig erschreckt, weil sie fast so groß sind wie Waldameisen.

Dafür haben wir jetzt ein erstes kleines Beet. Die Steine, die dort verstreut lagen, haben wir genutzt, um das Beet damit einzufassen. Auf eine Seite haben wir Blumen gesät. Mal sehen, ob da noch was kommt. Ansonsten sind die eh mehrjährig.

Der alte Zaun ist nun komplett abgenommen und auch der zweite Zaunsabschnitt wurde mit neuen Querbalken versehen. Das hieß wieder: alter Zaun ab, Pfosten abschleifen, Pfosten lackieren, Balken zurecht sägen, Löcher bohren, mit Holzlasur versehen, anschrauben und noch mal streichen.

Auch der Sperrmüll ist nun verschwunden. Der vordere Gartenteil sieht inzwischen wieder fast kultiviert aus. Den ehemaligen Schuppen werden wir restaurieren und wenn es möglich ist, auch die alte Pumpe wieder in Gang setzen. Damit haben wir ja inzwischen Erfahrung. Die Sträucher um den kleinen Teich werden zurückgeschnitten, der Teich gesäubert und mit frischem Wasser befüllt. Fische wird es keine geben, aber vielleicht verirrt sich ja ab und zu ein Frosch zu uns.

An dieser Stelle möchten wir noch einmal betonen, wir wohl wir uns in der neuen Gartenanlage fühlen! Jeder, der uns begegnet ist, war uns freundlich gesonnen und hatte ein liebes Wort für uns. Es gab sogar ein Glas Honig! Wir fühlen uns wirklich sehr willkommen und bereuen es nicht, den Neuanfang gewagt zu haben. Vielen Dank!

Liebe Grüße,

Majura, Rhi und Marii

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