Wunderbares aus der Lindwurmfeste

Die Lindwurmfeste. Greifbarer denn je breitet sich dieser grüne Traum vor uns aus. Als hätte er nur darauf gewartet, dass wir ihn finden.

(Fast) jeden Tag geht es ein Stückchen weiter vorwärts.

Ich habe berichtet, dass Rhi monströse Himbeeren in der Lindwurmfeste gefunden hat. Das war nicht untertrieben. Die Himbeeren sind über 2 Meter hoch und es sind viele. Wahnsinnig viele. Wir haben für sie angefangen, eines der großen Beete umzugraben. Dort stehen sie jetzt und dürfen zur Hecke werden. Heute haben sie sich auch fein bedankt: Wir haben die erste Himbeere der Lindwurmfeste gegessen. Es war tatsächlich nur eine. Aber dieser Geschmack! Unvergleichlich mit dem, was man im Supermarkt zu kaufen bekommt.

Auch unsere beiden Zucchini-Pflanzen lassen sich nicht lumpen. Sie haben uns heute mit zwei weiteren Zucchinis erfreut. Und ein Ende ist nicht in Sicht. Es ist so wunderbar in seinem Garten zu einer Pflanze zu sehen und nach all der Pflege und manchmal auch Sorge, die man ihr hat zuteil werden lassen, mit einem so wunderbarem Geschenk entlohnt zu werden.

Die Erbsen haben heute eine Rankhilfe bekommen. Aus Kaninchendraht, den wir noch übrig hatten, haben wir einen Tunnel gebogen, an dem sich die Pflanzen jetzt hochranken können. Man kann ihnen beim Wachsen förmlich zusehen.
Selbiges gilt für die Radieschen. In ein paar Tagen werden die ersten im Salat landen.

Das Beet mit den Himbeeren haben wir ein Stückchen weiter umgegraben. Diese Unmengen von Quecke im Boden lassen die Arbeiten nur sehr langsam voran gehen. Ein Wunder, dass zwischen all den Wurzeln überhaupt noch Erde ist. Aber steter Tropfen höhlt den Stein und so werden wir uns Zentimeter und Zentimeter Beetfläche, die es auch früher schon einmal war, zurück erobern.

Inzwischen brauchen wir eine ganze Stunde, um die Routinearbeiten im Garten zu erledigen: Grubbern, Unkraut einsammeln (natürlich zumeist Quecke), harken, gießen. Das klingt nicht viel, aber irgendwie ist es doch eine ganze Menge geworden. Ich gieße außerdem immer noch lieber mit der Kanne als mit dem Schlauch. Irgendwie plätte ich mit dem Schlauch sonst immer die armen Pflanzen.

Doch es gibt nicht nur schöne Momente in der Lindwurmfeste. Auch trauriges erleben wir manchen Tag. Heute habe ich zum Beispiel einen eher unschönen Fund gehabt, als ich das kleine Beet um den Teich gegrubbert habe. Da lag ein totes Mäuschen im Teich. Ich dachte erst, sie wäre ertrunken und habe schon überlegt, den Teich wieder abzuschaffen. Aber Rhi hat sie dann rausgeholt und gemeint, sie wäre schon vorher tot gewesen. Irgendjemand hat sie wohl verloren…naja. Mäuschen ist jetzt sehr tief in der Erde begraben, damit keine Tiere kommen.

Zum Schluss gab es dann aber doch wieder schöne Dinge. Wir haben heute nämlich noch mal Samen gekauft. Und so begrüßen wir unsere neuen Mitbewohner: Zwiebel, rote und blaue Stiefmütterchen (ich persönlich fand die ja schon immer furchtbar. Aber irgendwie sahen sie auf dem Bild dann doch so hübsch aus, dass ich sie mitgenommen habe. Und wehe, die werden nicht schön!) , Wiesenblumen (wurden am Teich gestreut) und Grünkohl. Traditionell isst man ihn zu Jul. In skandinavischen Ländern heißt Weihnachten so, es ist aber auch ein paganes Fest zur Wintersonnenwende. Und da wir noch in Deutschland beheimatet sind, dürft ihr raten, was wir feiern ;) Dieses Jahr wird es dann also wahrscheinlich Original-Lindwurmfesten-Grünkohl geben.

Liebe Grüße,
Majura, Rhi und Marii

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