Gärtnern im Mondschein

Zugebener Maßen: Die Sonne war auch noch da, aber man konnte den Mond schon sehen.

Heute ging es zum ersten, richtigen Garteneinsatz des Jahres. Ich muss sagen, es hat so gut getan!

Rhi hat sich dem zweiten Metallkompost gewidmet. Erneut warteten Unmengen Müll darauf, von der kostbaren Erde getrennt zu werden. Es wird noch einen weiteren Einsatz brauchen, bis auch dieser Kompost vollends durchgesiebt ist. Trotz all des vielen Mülls ist die Menge an Komposterde ziemlich enorm. Gut, die ganzen kleinen Mikroorganismen hatten jetzt auch ein paar Jahre Zeit für diese Arbeit. Wir sind jedenfalls zufrieden.

Unsere unbekannten Frühblüher, die sich bei uns eingeschlichen haben, sind jetzt ganz offiziell Schneeglöckchen. Schon auf dem Weg durch die Gartenanlage haben wir vielerorts Schneeglöckchen und Krokusse gesehen und bestaunt. Auch Winterling war schon viel zu finden und erhellte die noch recht tristen Gärten mit gelben Farbklecksen. Bei uns hat erst ein Schneeglöckchen sein Köpfchen gezeigt, aber bald schon werden es ganz viele sein und darauf freue ich mich schon sehr. Das Leben hat wieder ganz offensichtlich Einzug gehalten in die Lindwurmfeste. natürlich gab es auch den ganzen Winter über Leben, aber eben oft versteckt in der Erde, in den Hecken oder recht offensichtlich auf den Bäumen (ja, ihr Krähen, man SIEHT euch!).

Wir haben außerdem damit begonnen, die Gründungen in den Boden einzuarbeiten. Die vorderen, kleinen Beeten wurden allesamt gegrubbert und die kleinen Senfpflanzen wurden untergeharkt. So haben Regenwürmer und Co ein bisschen was zu tun und wir bekommen etwas bessere Erde.

Unser Garten soll noch grüner werden. Darum haben wir uns entschlossen, sämtliche Wege und Rasenkanten zu entfernen. Ganz allmählich. Statt dessen soll dort wieder Rasen wachsen. Hat auch den ungeheuren Vorteil, dass niemand über das Unkraut zwischen den Wegplatten schimpfen kann ;) So schaffen wir wieder ein bisschen mehr Lebensraum für all die kleinen Krabbeltiere, es ist Platz für Wildblumen und -kräuter, die wiederum wichtig für Schmetterling und Co sind. Wir haben das Prinzip in englischen Allotments gesehen. Da wird quasi in den Rasen einfach ein Bett gestochen. Sieht wunderbar aus und ist wunderbar. Vorbei sind die Zeiten, in denen man über Rasenkanten stolperte, sich ärgern musste über abgebrochene Ecken und mit der schwer beladenen Schubkarre nicht darüber kam. Nun, zugegebener Maßen sind sie noch nicht ganz vorbei. Aber sie werden anbrechen.

Auch in puncto Teich haben wir uns etwas überlegt. Wir werden die alten, tiefen Teiche wirklich entsorgen. Statt dessen werden wir eine recht flache Wanne besorgen, in die wir Wasserpflanzen setzen und ein paar Steine, so dass zumindest die Chance zum Rausklettern besteht. Wir werden versuchen das Ganze so zu arrangieren, dass auch Vögel und Bienen diesen Mini-Teich als Tränke nutzen können.

So weit von uns,
Majura, Rhi und Marii

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