How to: Wie man Puffbohnen pflanzt

Wie man Puffbohnen pflanzt

Die einjährige Puffbohne (auch Dicke Bohne, Saubohne, Ackerbohne, Schweinsbohne, Große Bohne oder Viehbohne) ist gar keine Bohne. Sie gehört zwar auch zu den Schmetterlingsblütlern und Hülsenfrüchtten, aber eben zur Gattung der Wicken und nicht zur Gattung der Phaseolus, wie die gemeine Gartenbohne.
Ihr könnt die Puffbohnen direkt ins Freiland säen, sobald der Boden nach dem Winter offen ist. Wir haben beschlossen: Es ist jetzt so weit. Ihr bringt die großen, wunderbar handlichen Samen je 6cm tief in die Erde. Dabei sollte zwischen den Samen ein Abstand von ca. 15-20cm sein, zwischen den Reihen 50-60cm. Die Keimung könnt ihr beschleunigen, indem ihr die Samen vor der Aussaat 24 Stunden in Wasser einweicht. Die Keimung dauert 10-20 Tage, die Temperatur sollte dabei zwischen 3°C und 20°C liegen (ihr könnt sie also durchaus auch bis zum Herbst noch mal aussäen). Bis zur Ernte dauert es dann gut 100 Tage. Die Jungpflanzen vertragen auch durchaus mal Frost bis -3°C. Jedoch sollten sie nicht austrocknen, das vertragen sie weniger gut. Eure Puffbohnen werden bis zu 80cm groß.
Ihr könnt die Pflanzen natürlich auch in Töpfen vorziehen oder im Frühbeet wachsen lassen.
Geerntet wird, wenn die Körner voll entwickelt, aber noch milchig sind. Davon solltet ihr dann 5-8 pro Hülse haben. Üblicherweise werden die Körner gekocht und werden dann bräunlich.

Tipp: Puffbohnen bilden Wurzelknöllchen, die in Smybiose mit stickstoffbindenden Bakterien leben.

Was bisher in der Lindwurmfeste geschah

„Schatz, lass uns nur kurz in den Garten gehen und die Puffbohnen einpflanzen.“ Denkste…drei Stunden später: Ich habe die beiden großen Beete komplett gegrubbert und geharkt. Dabei habe ich leider schon wieder die ersten Quecken-Sprösslinge entdeckt. Aber wir wussten ja, dass das noch ein längerer Kampf wird. Neben die Himbeeren habe ich dann die Puffbohnen ausgesät. Natürlich habe ich mal wieder vergessen, zu markieren, bis wohin die Reihen gehen, damit das Nachbargemüse im gebührenden Abstand dazu gepflanzt werden kann. Aber davon geht die Welt nun wirklich nicht unter.

Rhi hat sich weiter mit den beiden Metallkomposten auseinandergesetzt. Auch der zweite Kompost ist jetzt komplett durchgesiebt. Wie immer war Unrat ohne Ende darin. Den hintersten Kompost haben wir nun an die Stirnseite des ersten gestellt und die beiden verbunden, so dass jetzt ein großes Kompostgatter daraus geworden ist. Beim Grubbern der Beete und beim Sieben haben wir ein paar Regenwürmer gesammelt, die nun im neuen Kompost wohnen. Auch auf die anderen Komposte haben wir Gartenerde und Regenwürmer verteilt. So hoffen wir, ein paar Mikroorganismen in den Kompost zu bringen, die dessen Zersetzung voran treiben. Hinter dem neuen Kompostgatter soll unser Holzplatz entstehen. Denn der ist doch etwas unästhetisch so im Eingangsbereich. Zudem haben kleine Tierchen dann auch direkt die Möglichkeit, in der Hecke zu verschwinden, falls sie etwas stören sollte…beispielsweise unser Lindwurm, der gerade alles furchtbar spannend findet und seine Nase wortwörtlich überall reinsteckt.

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3 Gedanken zu “How to: Wie man Puffbohnen pflanzt

  1. heide schreibt:

    na toll, jetzt seid ihr mal wieder schneller als ich…
    pufbohnen legt man am besten sehr früh im jahr. das ist nicht nur schön, weil man dann bald mal was ernten kann, sondern auch weil diese biester anfällig für schwarze blattläuse sind. wenn es kalt ist, vermehren die sich nicht so schnell. also aufpassen, wenn es mit läusen losgeht, mit irgendwas (z.b. seifenlauge oder brennessellauge) behandeln und dann auf deine himbeeren achten. nicht das die dann auch gäste haben.
    bei der ernte der „bohnen“ kannst du auch schon mal die ganz zarten jungen schoten kochen. dann kommen noch mal neue nach. die kerne muß man dann vom kleinen stielchen abtrennen, wenn man den mitkocht, schmecken die bohnen bitter.
    sehr hübsche würmchen habt ihr da. auf gutes gelingen.
    l.g. heide

  2. heide schreibt:

    ach ja, wenn du etwas speisenatron in das kochwasser von den bohnen machst, bleiben die kerne appetitlich hell.
    was hab ich denn da für ein häßliches figürchen bekommen? gabs nichts mit igel?

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