How to: Wie man Chilis richtig sät

Wie man Chilis richtig sät

Wer seine Chilis nach den Eisheiligen ins Freiland setzen will, der sollte langsam die Samen in die Erde bringen. Das geht am besten so:

Wer möchte, kann seine Chili-Samen vor der eigentlichen Aussaat in Salzwasser beizen. Das soll Krankheiten fern halten und die Keimung beschleunigen. Ihr löst dazu 1/2 TL Kochsalz in 200ml warmen Wasser auf und begießt damit die Samen. Vor dem Einpflanzen solltet ihr sie noch mal mit klarem Wasser abspülen.

Die Aussaat erfolgt zunächst recht dicht. Pro Joghurtbecher dürfen es ruhig 10 Samen sein. Die Erde mischt ihr im Verhältnis 10:1 mit Sand. So lassen sich die kleinen Pflanzen später besser pikieren, d.h. vereinzeln und in separate Töpfe setzen. Das Erde-Sand-Gemisch füllt ihr bis ca. 1cm unter den Rand eures Anzuchtgefäßes und drückt es leicht an. Gießt es.

Mit einem Bleistift bohrt ihr ca. 1cm tiefe Löcher in die Erde. Dort hinein legt ihr jeweils einen Samen. Weil das etwas friemelig ist, bietet sich hier eine Pinzette an. Die Löcher werden mit Erde bedeckt. Nun drückt ihr die Samen leicht an. Gießt sie vorsichtig mit warmen Wasser an. Die Erde sollte niemals austrocknen, aber ertränkt die Samen bitte auch nicht.

Je wärmer es ist, umso schneller keimen eure Chilis. Bei 26°-28° bereits nach 3-5 Tagen! Bei Zimmertemperatur brauchen sie etwas länger. Achtet darauf, dass sie hell stehen, wenn sie keimen, denn sonst werden ihre Stiele lang und dünn und knicken ab.

Nachdem sich die ersten eigentlichen Blätter nach den Keimblättern gebildet haben, wird es Zeit, eure Chilis zu pikieren. Wie das geht, erklären wir euch in einem anderen Artikel.

„Ich habe ein Glas voll Dreck!“

Genauer gesagt, war es ein Eimer. Und in dem Dreck waren garteneigene Regenwürmer. In der Dezemberausgabe 2013 von Kraut und Rüben gab es eine Anleitung für eine Wurmkiste. Ich war sofort von der Idee begeistert, habe es aber bis dato immer noch nicht in den Baumarkt geschafft. Aber mir viel ein, dass wir ja eine Holzkiste zu Hause haben. Also durften die Würmer umziehen. Rhi fand das allerdings nicht so lustig, denn die Holzkiste war ursprünglich recht teuer gewesen. Also Kommando zurück. Dafür gibt es jetzt Eimer mit Deckel, die regelmäßig gelüftet werden, in denen die Würmchen wohnen dürfen.

Im Garten werden es nun täglich mehr Frühlingsboten: Schneeglöckchen und auch einige Elfenkrokusse sind dabei.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s