Unterbau mit Hindernissen

Es bewegt sich schon wieder eine ganze Menge in der Lindwurmfeste. Vor allem Erde.

Stück für Stück wird das letzte Beet umgegraben, damit dort schon bald Kartoffeln wachsen können. Die Arbeit, die wir uns im Herbst gespart haben – den Rasen abzustechen und wegzuschaffen- holt uns nun wieder ein. Aber die Regenwürmer hat es ganz offensichtlich gefreut, denn auf jede Schaufel Erde kommen mindestens zwei Regenwürmer. Über die Qualität unserer Gartenerde brauchen wir uns sicherlich nicht zu beschweren.

Auf der Wiese wurde fleißig Komposterde von A nach B geschaufelt, damit wir den Unterbau für unseren Folientunnel anfangen konnten. Er soll die Maße 2x3m haben. Wir haben uns entschlossen, die Rasenkanten, die wir eh loswerden wollen, als Unterkonstruktion zu verwenden. So hat das Gewächshaus einen festen und sicheren Stand. Natürlich nur, wenn man die Steine auch gerade ausrichtet. Das war gar nicht so einfach, ragte doch hier und da noch ein Büschel Quecke heraus und wollte partout nicht weichen.

Aus alten Brettern von unserem Holzlager haben wir den Rand für das kleine Hochbeet gebaut. Die Holzkonstruktion liegt direkt an den Rasenkanten an und soll so außerdem für etwas mehr Stabilität sorgen.

Die Innenfläche haben wir mit mehreren Lagen Pappe ausgelegt. Sie soll verhindern, dass das Unkraut im Tunnel wächst. Darauf haben wir Kleintiermist verstreut. Der soll den Pflanzen später als Nährstoffquelle dienen und durch seine Verrottung Wärme erzeugen, die wiederum dem Pflanzenwachstum zu Gute kommt. Nur der Wind sah das anders. Zum Schluss wurde alles mit einer dicken Schicht Komposterde bedeckt. Wir hoffen, unsere Pflanzen haben so einen guten Start.

Inzwischen sind wir uns nur gar nicht mehr so sicher, ob wir noch einen Foliengewächshaus kaufen wollen. Das raised bed/ Hochbeet ist an sich schon sehr schön. Unsere Sorgenkinder sind Tomate, Tomatillo, Chili und Paprika, die es eben gerne wärmer und vor allem regengeschützter mögen. Vielleicht besorgen wir uns auch nur so eine Folie und überdachen einen Teil des Beetes mit einer eigenen Konstruktion.
Hat da schon irgendjemand Erfahrung mit und möchte sie mit uns teilen? Wir sind für jeden Ratschlag dankbar.

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