Gartentagebuch: Urlaubsüberraschungen

Liebe Freunde im grünen Geiste,

nach einer Woche Gartenabstinenz sind wir nun zurückgekehrt. Noch gar nicht richtig zu Hause angekommen, führte uns unser erster Weg in die Lindwurmfeste. Wir haben ja mit einigen Überraschungen gerechnet, aber was wir dann vorgefunden haben, übertraf jegliche Erwartungen.

Die Hecke steht nun in vollem Laub, ihr Grau-braun ist jungem Grün gewichen. Auch die Johannisbeeren tragen nun deutlich Blätter. Wir freuen uns jetzt schon auf die Ernte.
Wie wir gehofft hatten, haben die Puffbohnen ordentlich zugelegt. Nun sind sie so groß, dass ich mich um das Unkraut kümmern kann. Denn ich hatte vergessen, die Reihen zu markieren. Neben und zwischen den Puffbohnen sprießt aber nicht nur das Unkraut.
Auch die Himbeeren bilden erste grüne Blätter, zum Teil am Stamm, zum Teil als Ausläufer. Wir hatten etwas Sorge, als uns Gartenfreund Imker sagte, die Himbeeren seien Einjährige gewesen und hätten nicht so radikal geschnitten werden müssen. Das haben wir leider nicht gewusst. Aber sie kommen alle wieder, Glück gehabt.
In Eimern haben wir Kartoffeln gesetzt, die sich auch schon blicken lassen.
Was uns ebenfalls sehr überraschte, waren die Steckzwiebeln. Hatten wir letzte Woche noch Mühe, alle Zwiebeln wieder in die Erde zu stecken, die die Vögel herausgezogen hatten, so schauten uns gestern schon fast durchgängig grüne Triebe an. Das scheint den Vögeln auch Hinweis genug zu sein, dass es sich nicht um Würmer handelt. Wir mussten jedenfalls keine Zwiebeln wieder einsammeln. Die vorgezogenen Zwiebelpflanzen haben den Umzug sehr gut überstanden und wachsen fleißig weiter, wie auch der Knoblauch.

Die Pfingstrosen zeigen sich in tiefem Rot. Auch da, wo wir dachten, sie ausgebuddelt zu haben.  Da waren wir wohl nicht gründlich genug. In leuchtenden Farben präsentieren sich auch die ersten Tulpen. Es ist herrlich! Überall summt und brummt es und so manches Mal besetzt eine Biene die Sitzgelegenheit und lässt sich sehr bitten, den Platz frei zu machen.
Die schönste Überraschung aber hat uns der Pflaumenbaum gemacht: Er blüht in wundervollem Weiß. Den ziemlich radikalen Schnitt im Herbst scheint der Baum demnach überstanden zu haben.

Ich sage euch, es gibt nichts Schöneres, als heim zu kommen und den Garten in einer solchen Frühlingspracht vorzufinden!

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