Von A wie Ameise bis Z wie Zucchini

Es ist schon wieder soooo viel passiert, dass ich kaum hinterherkomme, euch davon zu berichten. Gut, versuchen wir, die letzten Tage zusammenzufassen.

Die Rückkehr der Blattläuse

Nach der Kieselgur-Behandlung der Puffbohnen waren wir sehr zufrieden. Es war keine lebende Blattlaus mehr zu sehen. Doch einige Tage später trauten wir unseren Augen kaum. Die vordersten Saubohnen waren schon wieder schwarz! Ich weiß nicht, ob sie so schnell geschlüpft sind oder ob unsere zehn Ameisenvölker fleißig waren und wieder Läuse auf die Pflanzen getragen haben. Sie waren jedenfalls wieder da. Ganz schön deprimierend. Vielleicht sollten wir etwas gegen die Ameisen unternehmen.

Die Rückkehr der Blattläuse

Doch heute sah es schon wieder besser aus. Wir hatten dann noch einmal mit Fitwasser gespritzt. Das mochten sie schenibar nicht so gern. Seltsam ist auch, dass die Pflanzen, die näher am Weg stehen, stärker befallen sind, als die hinteren Pflanzen. Diese weisen zum Teil gar keine Blattläuse auf.

Es herrscht wieder Ordnung

In einem Mammut-Einsatz hat Rhi an nur einem Nachmittag sämtliche Wege in und vor der Lindwurmfeste von Bewuchs befreit. Ich habe das Gefühl, ich brauche einen Nachmittag für 2 Meter! Aber es ist alles sauber: die Wege, die Terrasse, der Weg vor dem Zaun. Wahnsinn.

Gartenweg

Während Rhi gegen den Bewuchs außerhalb der Beetflächen gekämpft hat, habe ich die Beete mal endlich wieder von Unkraut befreit. Wurde auch Zeit. Die Quecke hält sich aus den großen Beeten inzwischen relativ gut raus, nur das Tomatenbeet…naja. Dafür haben wir auf den anderen Beeten Unmengen Löwenzahn und Diesteln. Der Löwenzahn wäre an sich nicht so schlimm, der steht nur oft sehr ungünstig nah an den Pflanzen, die wir gesetzt haben.

Womit wir auch sehr spät dran waren, war das Ausgeizen der Tomaten. Denn ganz ehrlich: Für jemanden, der es nicht kennt, ist die Sache mit den Geiztrieben gar nicht so leicht. Schon gar nicht, wenn der Geiztrieb schon so dick ist wie der eigentliche Haupttrieb und die Seitentriebe nur ganz dünn sind und nur ein Blättchen haben.
Außerdem haben die Stangentomaten neue, größere Stäbe bekommen. Sie haben also wieder Platz zum Wachsen.

Die Tomaten wurden ausgegeizt

Es herrscht wieder Ordnung in der Lindwurmfeste.

So machen sich die Pflanzen

Wir sind sehr stolz auf unsere Zucchini. Nach schier endlosen, männlichen Blüten haben sich endlich weibliche Blüten gebildet. Zucchini! Die Früchte wachsen sehr gut. Sämtlicher Rasenschnitt, den wir haben, kommt nun unter die Zucchini, damit die Früchte keinen Bodenkontakt haben.

Zucchini

Ebenfalls sind wir sehr begeistert von unseren Steckzwiebeln. Vor allem von der Sorte „Snowball“. Sie sind riesig! Schon viel größer als die Stuttgarter Riesen (wobei die sicher noch aufholen). Und wunderschön! Die weißen Zwiebeln sind wirklich sehr schön.

Der Porree, den wir in der zweiten Runde vorgezogen hatten, durfte nun ins große Beet umziehen. Beim ersten Schwung war der Porree noch sehr klein. Jetzt haben wir gewartet, bis sich der typische Fächer aus Blättern gebildet hat. Bis jetzt macht er sich sehr gut. Die Porrees werden in etwas weitere Löcher gesetzt und zunächst nicht eingegraben, sondern die Löcher werden nur mit Wasser gefüllt. So kommt keine Erde zwischen die Porree-Schichten.

Porree

Eine unserer Physalis haben wir nach draußen gesetzt. Sie verträgt es noch nicht so gut, aber wir haben Hoffnung, dass sie es noch schafft. So ist das mit den verwöhnten Drinnen-Pflanzen ;)

Physalis

Es reift überall! Die erste große Chili ist da! Von wegen die wachsen nur unter speziellem Pflanzenlicht und bla. Westfenster, Baby, und nun Freiland! Alle Chilis, die nun draußen wachsen, bilden Blüten und haben einen kräftigen Stand. Bäm!

Die Erbsen sind auch bald fällig. Unsere Erbsen-Wand ist voll mit Schoten. Soo viel Essen :)

Erbsen

Auch die Himbeeren haben Früchte angesetzt, die als solche auch schon erkennbar sind. Da freuen wir uns drauf.

Die Johannisbeeren dürften am Wochenende pflückreif sein. Sie werden vermutlich Marmelade oder Sirup.

Johannisbeeren

Die Erdbeeren werden jetzt auch nicht mehr komplett geschnascht, sondern eingefroren. Sie werden definitiv zu Marmelade. Damit wir auch im Winter noch ein bisschen Sommer haben ;)

Erdbeeren

Die erste Gemüse-Ernte

Nach den ersten Nasch-Streifzügen durch die Lindwurmfeste und einigen kleinen Zwiebeln stand eine kolossale Ernte an. Der erste Spitzkohl musste dran glauben. Was für eine riesige Pflanze! Sie war mal so klein…Die äußeren Blätter haben wir direkt auf dem Kompost gelassen. Aber die scheinen die Nacktschnecken nicht zu mögen. Den Kopf haben wir mit nach Hause genommen und eine Kohl-Pfanne daraus gemacht. Gott, sind wir stolz! Was für ein wunderbares Gefühl.

Der erste Spitzkohl

In diesem Sinne,

Eure superstolzen Lindwurmfestler

Verpasst nie wieder einen Artikel der Lindwurmfeste!

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Ein Gedanke zu “Von A wie Ameise bis Z wie Zucchini

  1. birthesgartenzeiten schreibt:

    Ein wirklich schöner Spitzkohl ist das :-). Deine Chili wächst – habt Ihr Glück, meine habe ich wohl eindeutig zu früh gesetzt- wenn auch im Gewächshaus. Unser Dorfgärtner hat mir auch erklärt, dass sie „Wärme, Wärme, Wärme“ brauchen ;-). Also wohl nichts für unsere Gefilden hier im Westerwald… ;-). LG und weiterhin viel Spaß bei der Ernte :-)

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