Ernte: Butternut, Amaranth und Porree

Die Beete werden immer kahler, die letzten Ernten finden ihren Weg zu uns.

Butternut

Dieses Mal waren die Kürbisse dran. Wir haben die Samen aus einem Butternut-Kürbis aus dem Lebensmittelladen. Obwohl die Samen von derselben Frucht stammen, waren ihre Sprösslinge doch recht unterschiedlich. Wir hatten Pflanzen mit sehr langen und gestreckten Kürbissen. Andere hatten schon eher die Form eines Butternut. Mischformen gab es interessanterweise keine. Am Ende war es eine ganze Kiste voll mit Kürbissen. Allerdings haben sie seltsame Flecken. Zum einen haben sie diese braunen Muster, die wie Fraßsspuren aussehen, sich aber nicht so anfühlen. Außerdem haben manche so verhärtete, weiße Stellen. Wisst ihr, was das ist?

Zum Einlagern haben wir die Kürbisse gesäubert. In der Badewanne. Nachdem sie getrocknet waren, haben wir sie mit Teebaumöl eingerieben. Das hält kleine Viecher fern. Oh, wichtig ist übrigens noch, dass ihr die Kürbisse noch mit „Nabelschnur“ erntet, also nicht ganz von der Pflanze trennt, sondern einen Stiel dran lasst.

Scheinbar haben wir mit der Ölbehandlung aber zu lange gewartet. Die Kürbisse haben braune Stellen bekommen, wo sie gelegen haben. Richtig matschig sind sie aber nicht. Die Kürbisse aus der ersten Ernte, die wir sofort behandelt haben, weisen keine solchen Stellen auf.

Insgesamt haben wir 28,15kg Kürbis geerntet.

Nachdem nun auch die große Kürbispflanze vom Beet verschwunden ist, haben wir auch dieses umgegraben. Ansatzweise.

Flecken Nr. 3

seltsame Flecken Nr. 2seltsame Flecken Nr. 1

Porree

Da der Lauch der letzten Ernte stark von Zwiebelfliegenmaden befallen war, haben wir beschlossen, auch die anderen Porreestangen schon frühzeitig heraus zu holen. An sich waren wir mit den Exemplaren sehr zufrieden: hoher Weißanteil, ordentlicher Durchmesser. Doch wie befürchtet war auch hier ein großer Teil der Pflanzen befallen. Viele konnte man noch halbwegs retten, manche nicht. So oder so hat es uns aber sicher die halbe Ernte gekostet. Wir haben den Porree gesäubert, klein geschnitten und eingefroren.

Insgesamt haben wir gut 1,5kg Porree geerntet (ohne Grün).

Nun stehen nur noch Pflanzen auf dem Porree-Beet, die dort auch über den Winter bleiben: Erdbeeren und Pastinaken. Der Rest des Beetes wurde umgegraben.

Amaranth

Der Amaranth ließ nun schon einige Körner fliegen, wenn man ihn leicht geschüttelt hat. Zeit, sie einzusammeln, bevor sie im ganzen Garten verteilt sind. Mein Plan war ja eigentlich, die Kornstände zur Seite zu biegen, über einen Eimer, und dann abzuschneiden. Aber ich hatte a) keinen sauberen Eimer mehr und b) waren die Kornstände auch viel zu lang. Also habe ich sie in großen Müllbeuteln gesammelt. Die einzelnen Ärmchen stehen so dicht beieinander, dass ich den Amaranth quasi im Ganzen köpfen musste. Gar nicht so leicht, denn die Stängel sind sehr dick und überhaupt nicht hohl. Einige Pflanzen stehen jetzt noch auf dem Beet, damit die letzten Körner nachreifen können. Die meisten habe ich aber gleich raus genommen.

Der Amaranth trocknet jetzt seit einigen Tagen in der Küche. Dann müssen wir die Körner irgendwie da raus bekommen und von den Spelzen trennen. Die Körner sind so winzig und leicht, dass die Pusten-Variante nicht funktioniert. Das wird nochmal ein Spaß.

Wasser

Am Wochenende wird bei uns das Wasser abgestellt. Die letzten Wochen haben unsere Regenfässer gut gefüllt, doch auch sie müssen vor Frost gesichert werden. Also hinaus mit all dem Wasser. Die Tonnen wurden noch gut ausgespült. Es hat sich doch recht viel organisches Material darin gesammelt. Nächstes Jahr müssen wir unbedingt Deckel besorgen. Bleibt zu hoffen, dass sie uns dieses Jahr nicht wieder ein Fass mopsen. Wer klaut denn ein 10 Jahre altes Regenfass…ich kann es immer noch nicht glauben. Sei es drum.

Eure Majura

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2 Gedanken zu “Ernte: Butternut, Amaranth und Porree

  1. heide schreibt:

    hallöchen, ich denke mal, eure kürbisse haben einen pilz, bei der vielen feuchtigkeit… am besten alles bald verbrauchen und nicht mit den anderen früchten zusammen lagern. man kann ja auch kürbis“mus“ einfrieren oder einkochen.
    hab grad eine größere portion von meinem suppengwürz (gemüsepaste) eingkocht. das ist dann schön kompakt und läßt sich in der „schnellen“ küche gut verwenden, braucht man keine brühwürfel und man weiss was genau drin ist.
    bis bald dann

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