Erdbeersorten

Ein neuer Garten bietet viele Möglichkeiten. Man kann die Sorten mehrjähriger Pflanzen von Anfang an selbst bestimmen. Aber wer die Wahl hat, hat bekanntlich auch die Qual. Es gibt über 1000 Erdbeersorten! Es gibt frühe, mittelspäte und spät reifende Sorten, alte Traditionssorten, immer tragende Monatserdbeeren, Walderdbeeren, Klettererdbeeren, hängende Erdbeeren, Erdbeeren mit Nicht-Erdbeer-Aroma…Sie unterscheiden sich in Größe, Farbe, Geschmack, Erntezeit und Erntedauer. Da die richtige zu finden, ist gar nicht so einfach.

Wir haben euch hier eine kleine, nicht vollständige Übersicht zusammengestellt:

  • Frühe Ernte: Danna, Lambada, Honeoye, Daroyale, Osterfee
  • Mittelspäte Ernte: Senga Sengana, Polka, Korona, Sonata
  • Späte Ernte: Symphony, Pandora, Nerid, Salsa
  • Traditionssorten: Mieze Schindler, Königin Luise, Herzbergs Triumph
    (Achtung: Mieze Schindler braucht eine zusätzliche Befruchtersorte!)
  • Monatserdbeeren: Amandine, Ostara, Merosa, Wädenswil
  • Walderdbeeren: Waldkönigin, Rubra, Alexandria, Pink Panda, Alpine Yellow.

Da kann man schon mal leicht überfordert sein. Nicht zuletzt entscheidet auch die Verfügbarkeit darüber, welche Sorten es in den Garten schaffen.

Wir haben uns für mehrere Sorten entschieden, die uns im besten Falle eine lange Erdbeerzeit bescheren:

  • Mieze Schindler: Wohl eine der bekanntesten Sorten überhaupt. Die Erdbeeren sind verhältnismäßig klein, aber sehr süß. Allerdings ist sie natürlich nicht so ertragreich wie moderne Sorten. Auch ist sie nur schlecht lagerfähig. Also sofort vernaschen! Diese Sorte kann sich nicht selbst befruchten, braucht also noch eine weitere Sorte.
  • Honeoye: Sie soll sehr reich tragend sein, zum Teil soll auch eine zweite Ernte möglich sein. Die dunkelroten Früchte sind leicht sauer, weswegen sie eher zur Marmelade denn zum sofortigen Verzehr geeignet sind.
  • Senga Sengana: Angeblich DIE Sorte schlechthin für den Kleingärtner mit großen und geschmackvollen Früchten, die sich besonders für Kuchen und Marmeladen eignen.
  • Ostara: Sie soll zum Naschen bestens geeignet sein. Na da ist sie bei mir doch genau richtig! Als Monatserdbeere verspricht sie eine regelmäßige Versorgung mit den begehrten Früchten.
  • Sorte unbekannt: Auf dem Nieheimer Pflanzenmarkt haben wir noch eine weitere Sorte Erdbeeren erstanden, noch von Oma. Tendenziell also eine Traditionssorte. Leider war der Name nicht bekannt. Von der Erscheinungsform her handelt es sich vermutlich nicht um Mieze Schindler.

Also einmal Querbeet ;) Wir werden sehen, welche Sorten unser Herz und unseren Gaumen erobern werden.

Welche Sorten habt ihr denn? Mit welchen habt ihr gute, mit welchen weniger gute Erfahrungen gemacht? Schreibt es uns in die Kommentare, wir freuen uns :)

Eure Majura

Bild: pixabay.de
Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s